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Revista Topia | Drucken |
Dienstag, 19. Mai 2009 um 20:00

PAUL PARIN 1916 – 2009

von Ursula Hauser

El psicoanalista suizo Paul Parin murió en la noche del 17 al 18 de mayo 2009, en su apartamento en Zurich. Tenía 92 años, y hasta poco antes de su muerte fue lucido, preguntando por sus amistades, por los acontecimientos en el mundo, fumando sus cigarros franceses ´Gitanes´ y tomando su vino biológico ‘el ultimo sueño’!


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Berliner Zeitung | Drucken |
Dienstag, 19. Mai 2009 um 16:39

Durch Skepsis gemilderte Schlauheit

Paul Parin, der Begründer der Ethnopsychoanalyse, ist tot
von Julia Kospach

Die, die Paul Parin kannten, erzählen von seiner hinreißenden Lebendigkeit. Sie ließ beinah jeden seiner Besucher am Zürcher Utoquai nach ein paar Stunden erschöpft zurück, während er - zuletzt erblindet und gehbehindert - sich eine weitere Gitane anzündete und zur nächsten fesselnden Erzählung ausholte. Er selbst sprach einmal von einer "durch Skepsis gemilderten Schlauheit" als seinem Hauptcharakterzug. Seine Frau Goldy Parin-Matthèy, mit der er bis zu ihrem Tod 1997 fast sechs Jahrzehnte in einer beneidenswert gelungenen Liebesehe gelebt hatte, nannte ihn denn auch einen "Fuchs". Er nannte sie seine "Katze". Fuchs und Katze teilten ein aufregend abwechslungsreiches Leben.


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Frankfurter Rundschau | Drucken |
Dienstag, 19. Mai 2009 um 16:12

Mein Leben ist eine Nachschrift

von Harry Nutt

Die Schlösser der Umgebung, in der er groß geworden ist, hätten ihm dreimal in seinem Leben Freude bereitet, bekannte der Schweizer Ethnopsychoanalytiker Paul Parin einmal im Gespräch mit der Schriftstellerin Gabriele Goettle. "Als Kind, als ich in einem solchen Schloss aufwuchs, als sie endlich angezündet wurden, und heute, wo sie mit Kunstverstand renoviert werden." Ein kurzer Satz aus dem kurzen, gewaltvollen 20. Jahrhundert, aus dem der Mediziner, Psychoanalytiker und Forschungsreisende Paul Parin nur allzu gern in andere Welten aufbrach.


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Tagesanzeiger | Drucken |
Dienstag, 19. Mai 2009 um 10:00

Parins Psychoanalyse als Partisanenkampf

Dank Paul Parin ist Zürich eine der ersten Adressen der Psychoanalyse. Nun ist der bedeutende Intellektuelle in der Nacht auf Montag im Alter von 92 Jahren gestorben.

von Detlev Claussen

Die Stadt Zürich hat eine ihrer grossen Persönlichkeiten verloren. In der Parterrewohnung am Utoquai 41 lebte fast 50 Jahre lang Dr. med. Paul Parin. 1952 hatte er dort zusammen mit Goldy Parin-Matthéy und Fritz Morgenthaler eine psychoanalytische Gemeinschaftspraxis aufgemacht. Hier etablierten die drei Freunde, die zuvor als medizinische Helfer im jugoslawischen Befreiungskrieg gegen die Nazis teilgenommen hatten, die erste Adresse der Psychoanalyse in Zürich. In den 60erJahren wurde sie weltweit bekannt.


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Neue Zürcher Zeitung | Drucken |
Montag, 18. Mai 2009 um 11:47

Paul Parin ist tot

Tod des Psychoanalytikers und Schriftstellers in Zürich

(sda) Der Zürcher Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin ist in der Nacht auf Montag in Zürich im Alter von 92 Jahren gestorben. Er gilt als Mitbegründer der Ethno-Psychoanalyse und engagierte sich wiederholt für linke Anliegen. Parin sei in der Nacht auf Montag um 1 Uhr 30 zu Hause in Zürich gestorben, bestätigte sein Freund Berthold Rothschild, selber Psychoanalytiker, einen Bericht von Radio DRS.


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