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Montag, 25. Mai 2009 um 16:10 |
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde.
Vielleicht ist es weniger schwer, einen geliebten Freund gehen zu lassen, der ein so reiches und glückliches Leben im steten Widerspruch und zugleich in einem großen Aufgehobensein geführt hat – ohne übermäßige Hoffnung auf eine Verbesserung der Welt, doch zugleich überzeugt davon, dass etwas zu tun sei und sich das auch lohnt; der bis zu letzt Analytiker seiner selbst war und sich noch vor kurzem mit der Frage beschäftigt hat, ob es eigentlich egal ist, was aus der Welt wird, wenn man nicht mehr lebt. Als Paul mir diese Frage vorgelegt hat, hatte ich ihm gerade einen seiner theoretischen Texte vorgelesen, vor 30 Jahre geschrieben und immer noch gültig. So schreibt man nur, wenn man über sich selbst hinausdenkt: ganz und gar gegenwärtig, aber eben doch utopisch, weil das Denken von Paul und Goldy wohl konsequent utopisch war, insofern es sich nie abfinden konnte und wollte. Read 0 Comments... >> |
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Montag, 25. Mai 2009 um 13:15 |
Liebe Freundinnen und Freunde, hochverehrte Trauergemeinde!
Wir nehmen Abschied, definitiv und unwiederrufllich Abschied von Paul Parin – unserem Lehrer, unserem Freund, unserem Vorbild in vielem, Analytiker und Supervisor für Viele, Zeitzeuge, Zeitgenosse, Genosse, Mensch… Read 0 Comments... >> |
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Bulletin "Medico International Schweiz" |
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Sonntag, 24. Mai 2009 um 10:00 |
Seit Paul Parin am 18. Mai gestorben ist, sind viele Nachrufe geschrieben worden, und die meisten LeserInnen werden die offiziellen Daten seines Lebenslaufes kennen. Aus einigen von diesen möchte ich etwas zitieren, weil die kollektive Resonanz auf den Tod von Paul Parin die beste Art ist, ihm, Goldy und Fritz Morgenthaler in ihrem Schaffen gerecht zu werden, nebst meinen persönlichen Notizen und Erinnerungen. Viele Freundinnen, GenossInnen und Compañeras/os aus aller Welt werden in diesen Chor einstimmen, hoffentlich nicht nur aus Nostalgie, sondern auch mit der Entschiedenheit, unsere Arbeit und unser Wissen weiterhin mit politischer Arbeit zu verbinden. Dies könnte, am Tag Deiner Beerdigung, Paul, nicht nur Anlass zur Trauer sein, sondern auch zur Festigung des Netzwerkes beitragen, das sich um Dich, um Goldy und Fritz herum gebildet hat.
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Neue Zürcher Zeitung |
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Sonntag, 24. Mai 2009 um 08:00 |
Einen Fuchs nannte ihn seine Frau. Nicht bloss weil er listig war. Er hatte eine ausgezeichnete Witterung für Menschen und Umwelt - dafür, wie sie waren und wie sie sein sollten. Denn an Utopien hielt er ein Leben lang fest. Read 0 Comments... >> |
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Francessa's Thinking |
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Samstag, 23. Mai 2009 um 08:00 |
Paul Parin, Swiss born psychoanalyst, author, writer of critical essays in politics and culture, and one of the founders of Ethnopsychoanalysis died in Zurich on May, 18 at the age of 92.
He was a truly remarkable man. I had the privilege to meet him several times in person. He was a lively man, affectionate and sincere, and, above all, a gifted story-teller. Read 0 Comments... >> |
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